Tokio allgemeine Infos

Olympia 2021 Allgemeine Informationen

Willkommen in Tokio „Konnichi wa“ und „Youkoso“ – „Hallo” und „Will­­kommen” in Tokio, der Haupt­­stadt von Japan! Bereits zum zweiten Male nach 1964 ist die auf der Hauptinsel Honshu gelegene Metropole Gastgeberin des größten Sport­events der Welt. „Höher, schneller, weiter” – dieses Motto gilt nicht nur für die mehr als 10.000 Athleten, die zur Eröffnungsfeier am 23. Juli 2021 nach Tokio reisen werden. Japan selbst hat auf seinen 6.852 Inseln viele Sehenswürdig­keiten zu bieten. Ob Kimono oder Koikarpfen, Karate oder (im März) Kirschblü­ten: Entdecken Sie die Fas­zina­tion und Geheim­nisse des fernöstlichen Landes! Die Olympischen Spiele bieten die Gelegen­heit, Sport zu verfolgen und gleichzeitig Japan zu bereisen, um Land und Leute kennenzulernen..

EINE STADT, DIE NIEMALS SCHLÄFT

Tokio ist das wirtschaftliche, kulturelle und politische Zentrum Japans. Die Stadtviertel Shin­juku, Shibuya, Hanzomon, Roppongi und Odai­ba sind Anziehungs­punkte für Tou­risten aus aller Welt, die die besondere Energie hier erleben wollen. Die zahlrei­chen In-Viertel, in denen man die neuesten Trends an neondurchfluteten Abenden bewundern kann, wechseln ständig. Darüber hinaus bietet Tokio mit 13 Mil­lionen Einwohnern einen faszinierenden Alltags­mix. Zwei­­stö­ckige Holzhütten stehen neben glitzernden Wolkenkratzern. Auf den Stra­ßen treffen Heer­scharen von An­zugträgern auf alte Damen im Kimono oder junge Mädchen im Manga- oder Cos­play-Outfit. Nichts ist un­möglich. Bei einem Besuch sollte man sich auf jeden Fall Asakusa anschauen, eines der traditionellen Stadtviertel. Hier steht einer der äl­testen Tempel der Stadt. Die Gründung des Sen­so-ji geht auf das siebte Jahrhundert zu­rück. Nicht fehlen dürfen die kaiserlichen Gärten, der Ueno-Park und der Asakusa-Kannon-Tempel. Ein Muss ist der Blick über die Stadt vom 45. Stock des Tokioter Rathauses. Bei guter Wit­terung kann man sogar bis zum Berg Fuji sehen. Auf der anderen Seite des Sumida-Flusses lockt der 634m hohe Tokyo-Skytree. Die Aussichts­platt­formen auf 350m und 450m Höhe bie­­ten eine grandiose Sicht über das Häuser­meer bis zum Horizont. Die Japaner sind hilfsbereit und höflich. Trotz Sprachbarrieren wird ein überforderter Ausländer in der U-Bahn nicht allein gelassen. Die Stadt hat ein hervorragendes öf­fentliches Verkehrsnetz aus Bahnen, Bussen und der Monorail. Die Olympia­stätten sind schnell und ohne Umwege zu erreichen. Auch innerhalb Japans sind die Wege kurz. So kann man bei Touren den Berg Fuji, den Itsukushima Shrine bei Hiro­shima und die alte Kaiser­stadt Kyoto erreichen. Genügend gute Gründe, die Sportreise nach Japan um ein paar Tage zu verlängern. Die Japaner sind gute Gastgeber und haben eine Vorliebe für den Sport. Im Gegen­satz zu den Brasilia­nern bei den Spielen 2016 interessieren sie sich auch nicht nur für Fußball.

Mehr als nur Fußball

Die Liste deutscher Fußballprofis, die Erfolg in der ja­pa­nischen J-League hatten, ist groß. Von Guido Buchwald bis aktuell Lukas Po­dolski. Kein Wunder, dass Japan gemeinsam mit Südkorea 2002 die Fuß­ball-WM ausrichten durfte. Man kennt sich eben mit der Orga­nisation sportlicher Großereignisse aus. Die Fans werden in allen Sport­stät­ten für eine tolle Atmos­phäre sorgen. Zu den Lieblingssportarten im Land der aufgehenden Sonnegehören Base­ball sowie Kampfsportarten wie Judo, Karate, Kendo und Sumo-Ringen, bei dem beleibte Männer im Lenden­schurz antreten.

Sport der kurzen Wege

Tokio wurde am 7. September 2013 vom IOC zum Gastgeber für die Spiele 2020 gewählt, als man sich gegen die Mitbe­werber Madrid und Istanbul durchsetzte. Die Wettbe­werbe finden fast alle in Tokio statt: ein Event der kurzen Wege. Einige Sportarten – wie Karate – kommen 2020 neu ins olym­pische Programm. Eben­falls dabei sind diesmal Base­ball, Soft­ball, Sportklettern, Skateboard und Surfen. Mehr Sportarten, mehr Auswahl: gute Gründe, um mit Vietentours zu den Olympi­schen Spielen nach Nippon – wie das Land auch genannt wird – zu fliegen.

Olympische Daten und Fakten

Nachhaltigkeit & Olympiastätten

„Die Sommerspiele 1964 haben für Tokio nachhaltigen Fortschritt gebracht. Die Spu­ren sind heute noch vielerorts sichtbar. Wir wurden Weltmetropole und Sport­nation“, weiß Yuriko Koike, Gouverneurin von Tokio. Gewaltige Infrastruk­tur­maßnahmen auf Straße und Schiene sowie die Verbrei­tung des Farbfern­sehens sind auf die 1964er-Spiele zurückzuführen. Auf einen ähnlichen Effekt hofft die Wirtschaft auch für 2020. Nachhaltig ist auch die Nutzung dreier Aus­tragungsstätten von 1964. Sie werden mo­dernisiert und kommen auch 56 Jahre später wieder zum Einsatz: das Tokyo Metropo­litan Gymnasium (Tisch­ten­nis), das Yoyogi­löw National Stadium(Hand­ball) und das Nippon Budokan (Judo, Kara­te). Das alte Olympiastadion dagegen wurde abgerissen. An der Stelle entsteht ein mehr als eine Milliarde EUR teurer Neubau mit 68.000 Sitz­plätzen. In Bezug auf die pünktliche Übergabe der Sportstätten im Januar 2020 müssen sich Veranstalter und Fans in Japan keine Sorgen machen. Die Baufirmen sind ihrem Zeitplan sogar voraus.

Nützliche Fakten

Japan ist ein Land der spannenden Gegensätze: In kaum einem anderen Land liegen Tradition und Moderne so weit auseinander und sind doch im Alltag so eng miteinander verbunden. Traditionen wie der Besuch eines Shinto-Schreins oder einer Teezeremonie oder Aufbau und Pflege japanischer Gärten, die einer bestimmten Symbolik folgen, werden aktiv gepflegt. Demgegenüber steht eine hochmoderne Infrastruktur mit dem ultraschnellen Shinkansen-Zug, WLAN-Hotspots und Hightech-Toiletten in Privathaushalten.

  • Visum & Einreise Für deutsche und österreichische Staatsan­gehörige ist für die Einreise nach Japan kein Visum erforderlich. Es muss aber ein über die Aufenthaltsdauer hinaus gültiger Reise­pass vorgelegt werden. Den Reisepass sollte man immer bei sich tragen, zumindest Fotokopien, falls man das Original lieber im Hotel­safe lassen möchte.
  • Klima & Kleidung Japan ist flächenmäßig der viertgrößte Inselstaat der Welt und erstreckt sich über mehrere Klima­zonen. Der Norden ist eher kalt, grau und schneereich. Kein Wun­der, dass Sapporo 1972 Gastgeber Olympischer Winterspiele war. Auch Nagano auf der Hauptinsel Honshu war im Winter 1998 Olympiastadt. Der Süden reicht bis in die Subtropen. Im Juli und August liegen die Temperaturen in Tokio während der Spiele im Mittel bei bis zu 38°C. Eine kurze Regenzeit in diesen Monaten bringt feuchte und schwüle Luft. Die regenreichsten Monate sind Juni bis Mitte Juli sowie September/Oktober. Man sollte also Sonnen­creme ebenso im Gepäck haben wie eine Regenjacke
  • Begrüssung Japaner verbeugen sich zur Begrüßung, teilweise mehrmals und sehr tief. Es ist unüblich Hände zu schütteln oder gar zu umarmen. Zudem wird sich sehr oft entschuldigt oder bedankt: “Arigatou gozaimasu”.
  • Zeit In Japan gibt es nur eine Zeitzone. Tokio ist im Sommer der Mitteleuropäischen Som­merzeit sieben Stunden voraus, d.h. bei ei­nem Veranstaltungsbeginn in Tokio um 18:00 Uhr, startet die Live-Übertragung in Deutschland bereits um 11:00 Uhr morgens.
  • Sicherheit In puncto Sicherheit muss sich in Tokio niemand Sorgen machen. Die Krimi­nalitätsrate ist sehr gering und Tokio ist ge­mäß der Eco­no­mist Intelligence Unit (EIU) die sicherste Stadt der Welt, vor Osaka (Platz 3). Gefahr­los kann man sich in Tokio und Japan je­derzeit auf den Straßen bewegen und nach Einbruch der Dunkelheit noch ausgehen. In der Öffentlichkeit größere Geldbeträge zeigen oder menschenleere Straßen aufsuchen ist nirgendwo ratsam. Unsere beiden 24-Stun­­den-Notrufnummern in Japan und Deutschland, auch für Ihre An­gehörigen, gehören zudem zum Full Service.
  • Gesundheit Es sind keine besonderen Impfungen vorgeschrieben. Der medizinische Standard entspricht dem europäischen. Der Abschluss einer Reisekranken- und Unfallversicherung einschließlich Krankentransportkosten wird dringend empfohlen. Die Hinweise sind unverbindlich und ohne Gewähr und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Straßen und Hotels sind sauber und in gutem Zustand. Dank landesweit guter Hygienestandards sollte der Snack an einem Straßenstand kein Problem sein.
  • Japanische Küche In Tokio gibt es das frischeste Sushi. Das be­haupten jedenfalls die Tokioter. Die japanische Küche gehört zu den gesündesten der Welt. Sie arbeitet mit den frischesten Zuta­ten. Ob Vegetarier oder Veganer, ob für Mee­res­früchte- oder Fleisch­liebhaber: Jeder findet etwas für seinen Ge­schmack und kann sich von der Esskultur verwöhnen lassen. Japan ist auch berühmt für seine vielfältige Küche und hat mehr zu bieten als Sushi oder Onigiri. Hauptnahrungsmittel ist Reis und als Hauptspeise oder Beilage Bestand­teil der meisten Gerichte. Viele Ge­richte enthalten Meeresfrüchte und Fisch, der im rohen Zustand Teil der gehobenen Küche ist. Aber auch Fleischkenner kommen auf ihre Kosten. Das zarte Kobe-Rindfleisch gehört zu den besten und teuersten der Welt. Grundsätzlich sind japanische Speisen kaum gewürzt. Man setzt auf den Eigengeschmack der Gerichte. Typisch sind Ramen (Nudel­suppe mit Gemüse, Fleisch oder Fisch), Tem­pura (frittierte Happen mit Dip), Tonkatsu (japanisches Schweineschnitzel), Yakitori (Hähnchenspieß), Sashimi (dünne Filets vom rohen Fisch) und Yakisoba (gebratene Nu­deln). Mochi (kleine Reisku­chen) sollte man als Dessert probieren. Das Grünteepulver Matcha findet nicht nur bei der Teezeremonie Verwendung: Kuchen, Eis, Matcha Latte und Schokoriegel – kein Lebensmittel ist vor der markanten grünen Optik sicher. Neben Tee ist auch der Sake (Reiswein) ein beliebtes Getränk und wird traditionell heiß getrunken.
  • Shopping Ein echtes Shopping-Paradies ist die weltbekannte Einkaufsstraße Ginza. Sie gehört wie die Champs-Élysées in Paris, die Fifth Ave­nue in New York oder die Düs­sel­dorfer Kö­nigsallee zu den exklusiven Ein­kaufs­mei­len der Welt. Gesehen haben sollte man die Gebäude von Mikimoto, den Armani-Tower, das House of Shiseido und den Zara-Store. Tolle Straßen wie die Kappabashi laden zum Shoppen ein. Dort gibt es auch die Speisen­nachbildungen aus Plastik zu kaufen, die man sonst in den Schauvitrinen der Restau­rants sieht.
  • (Trink)Geld Der Yen (JPY) ist die offizielle Währung. In Japan dominiert das Bargeld, z.B. können viele Eintritte nur bar bezahlt werden. Die Pasmo-Card lässt sich nicht mit ausländischen Kreditkarten, aber mit Bargeld aufladen. Nur an wenigen Geldautomaten japanischer Banken lässt sich Geld mit ausländischen Karten abheben. Die Automaten der weit verbreiteten SevenEleven– und Family Mart-Supermärkte akzeptieren jedoch internationale Karten (Maestro-Bankkarte, Kreditkarten). Guter Service ist in Japan selbstverständlich. Deshalb sind Trinkgelder unüblich, ob im Restaurant, Taxi – oder bei Vietentours.
  • Hightech Die technischen Entwick­lungen in einem der fortschrittlichsten Länder der Welt sind un­bestritten. Es gibt Neonreklame, Katzen­cafés, Haushalts­roboter oder Hightech-Toi­letten in Privat­haushalten. Berühmt ist die „Elek­trostadt“ Akihabara, ein Mekka für Tech­nikfreaks, das teilweise in der westlichen Welt noch nicht erhältliche Produkte bietet.
  • Kunst und Museen Im Juni 2018 eröffnete das Mori Building Digital Art Museum in Odaiba, das weltweit größte Museum für digitale und interaktive Kunst. 520 Computer und 470 Projektoren versetzen den Besucher in digitale Wälder, an Wasserfälle oder in ein Meer aus LED-Laternen. Die Ausstellungsbereiche unterliegen ständigen Veränderungen. Abschalten von der digitalen Welt kann der Kunstliebhaber in zahlreichen Museen zur japanischen Kunst. Ob Malerei, Kalligrafie, Keramik, japanische Holzschnitte – die Auswahl ist groß und in Japan ist alles außergewöhnlich.
  • Religion Neben dem Shintoismus, dem Weg der Götter, ist auch der Buddhismus als eine der Hauptreligionen in Japan verbreitet. Shintoistische Schreine existieren neben Buddhatempeln. Die meisten Japaner führen Praktiken beider Religionen aus.
  • Karaoke Seit in den 70er Jahren in Japan die erste Karaoke-Maschine aufgestellt wurde, hat sich Karaoke (Kara von Karappo = leer und Oke von Oketsura = Orchester) nicht nur, aber vor allem bei den Japanern zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung entwickelt. In zahlreichen Karaoke-Bars kann man sein Gesangstalent ausprobieren. Keine Angst vor falschen Tönen: in der Regel mietet man sich mit Freunden einen Raum oder eine Kabine und singt dann unter sich.
  • Kurioses > In landesweit 5,5 Millionen Automaten werden die Japaner mit (fast) allem versorgt: von Snacks, heißen Getränken bis Spielzeug. > In Japan findet sich die wohl höchste Dichte an öffentlichen Toiletten, die in der Regel kostenlos und sauber sind. > 90% aller Smartphones sind wasserdicht, denn der Japaner benutzt sein Handy auch unter der Dusche. > Tätowierungen sind in öffentlichen Bä­dern, Pools, Spas und Saunen verboten. > Da es sich mehrheitlich um Einwegpro­dukte handelt, verbraucht Japan jährlich 25 Milliarden Sets an Essstäbchen. > Die Vorliebe für Fisch und Meeresfrüchte zeigt sich überall wie bei Softeis mit Tintenfisch oder Aalgeschmack. > Tokio ist die leiseste Metropole der Welt. > Zugstationen werden mit Pfei­len Rich­tung der letzten und nächsten Sta­tion ausgeschil­dert und angesagt. Die vielen Schla­fenden werden an jeder Halte­stelle mit ei­ner jeweils eigenen Melodie, die man im Unter­bewußt­sein erkennt, geweckt. >  In Osaka geht der Fußgänger seit der Welt­­ausstellung 1970 auf der rechten Straßen­seite (wie bei uns). Was als Geste für die inter­nationalen Gäste gedacht war, wurde beibehalten. Der Autoverkehr rollt natürlich trotzdem links.

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