Verkehr und Zeitplan

Tokio 2020 Verkehr und Zeitplan

VERKEHR

Nach der Abfahrt der Züge des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs kann man seine Uhr stellen. Mit dem dichten Eisen­bahnnetz, den guten Bus- und U-Bahn-Verbindungen erreicht man schnell seine Ziele. In Japan herrscht Linksverkehr.

Flughafen-Transfers

Narita Airport
Etwa stündlich fährt der Airport Limousine Bus nach Shinjuku. Alternativ wählt man den Zug Narita Express bis zur Tokyo Station mit Umstieg in der Ochanomizu Station zum JR Suidobashi Bahnhof am Tokyo Dome. Mit dem Taxi beträgt die Fahrzeit etwa 90 Minuten und kostet ca. 200€ (Stand 2018).
Haneda Airport
Alle zwei Stunden fährt der Airport Limou­sine Bus (Fahrzeit 60 Minuten). Oder mit dem Zug Tokyo Monorail zur Hamamat­sucho Station mit Umstieg über die Akiha­bara Station zum JR Suidobashi Bahnhof am Tokyo Dome Hotel (Fahrzeit 45 Minuten). Mit dem Taxi beträgt die Fahrzeit 50 Minuten und kostet ca. 70€ (Stand 2018).

Flüge

Durch die Zeitverschiebung von sieben und der Flugdauer von zwölf Stunden (bei nonstop-Flügen) oder entsprechend länger (bei Umsteigeflügen) ist die Ankunft erst am zweiten Reise­tag. Ab Frankfurt fliegen Lufthansa, JAL und ANA, ab Düsseldorf und München Lufthansa und ANA. ANA/Austri­an Airlines auch direkt ab Wien nach Tokio. Abflug in Europa ist i.d.R. am Nachmittag oder Abend und nach einem Nacht­flug ist die Ankunft in Japan am nächsten Tag. Der Rückflug fin­det meist tagsüber statt mit An­­kunft in Deutschland am selben Tag. ANA/ Austrian fliegt mittags zurück nach Wien.
Langstreckenflüge sind für die wenigsten Menschen Routine und somit ein Erlebnis. Renommierte Fluglinien wie Qatar Airways (über Doha) oder Emirates (über Dubai) bieten Verbindungen mit einem Umstieg an. Dann beträgt die reine Flugzeit etwa 16 Stunden. Natürlich bieten sich diese modernen Wüstenstaaten für einen zwei- oder dreitägigen Stoppover-Aufenthalt an.
Bitte sprechen Sie uns in Sachen Verlän­gerungsaufenthalten nach den olympischen Tagen oder Flugwünschen abseits unserer Standardplanungen früh genug an! Falls es Ihnen in Japan so gut gefällt, dass Sie länger bleiben möchten, wird eine Flugum- oder Neubuchung in jedem Falle kostspieliger als rechtzeitige Planungen.

Züge & Pünktlichkeit

Die Shinkansen-Schnellzüge sind der In­begriff für Pünktlichkeit: Die Verspätung eines Zuges lag 2011 bei durchschnittlich 36 Sekunden, 2015 zum Ärger der Japaner schon bei 54 Sekunden. Ab einer Verspätung von einer Minute schaltet sich die Ein­satz­zentrale ein. Bei einer bis zu 20 Sekunden verfrühten Abfahrt kommt prompt eine Ent­schuldigung. Ab drei Minuten Verspätung findet der skandalöse Vorfall Erwähnung in den Nachrichten und es werden Reformen gefordert. Sollten es mal fünf Minuten werden, muss wohl mit Neuwahlen gerechnet werden.

Taxi

Taxifahren ist in Tokio sehr sicher. Die Autos sind sauber und die Fahrer höflich. Aller­dings sind die Fahrten auch sehr teuer. Falls man den letzten Zug verpassen sollte, macht es Sinn, sich mit Sportfreunden die teuren Raten zu teilen. Allein ist es wirtschaftlich sinnvoller, sich mit der U-Bahn durch die Stadt zu bewegen.
An Bahnhöfen und Flughäfen gibt es Taxi­stände, in der Stadt kann man auch ein Taxi heranwinken. Aus hygienischen Gründen öff­nen die Türen meist automatisch. Der Fahr­gast muss den Türgriff nicht anfassen.

SPORTZONEN

Die Sportstätten konzentrieren sich auf das Tokioter Stadtgebiet. In der “Heritage Zone” liegen elf Wett­kampfstätten inklusive Olympiastadion. In der “Bay Zone” befinden sich 15 Veranstaltungsorte. Golf, Segeln, Baseball, Radsport, Schießen und teilweise Fußball und Basketball finden au­ßerhalb Tokios statt.

U-Bahn & Nahverkehr

Diese Szenen stehen symbolisch für den Nah­verkehr in Tokio: Die “Oshiya” (Drücker) pressen mit ihren weißen Handschuhen die Fahrgäste in ohnehin schon volle Züge. Die Tokioter nehmen es entspannt. Es gibt keine Hektik. Das gehört einfach zum morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr und betrifft hauptsächlich die Vorortzüge sowie einige U-Bahn-Stationen.
Die Metro ist sehr sauber und pünktlich. Der Fahrpreis staffelt sich nach der Länge der Strecke und ist mit einem Preis von 1,30 bis 2,40 EUR pro Fahrt erschwinglich. Die Me­tro fährt derzeit von etwa 5:00 Uhr morgens bis 0:30 Uhr in der Nacht, an Sonn- und Fei­er­­tagen zwischen 7:00 und 23:00 Uhr schnell und sicher viele Orte in und außerhalb der Stadt an. Die Züge verkehren während der Hauptverkehrszeit im Zwei- bis Drei-Minu­ten- und sonst im Zehn-Minutentakt.
Die U-Bahn befördert jährlich mehr als drei Milliarden Menschen und ist perfekt organisiert. In vielen Metro-Stationen sind Zu­gangsschranken auf Höhe der U-Bahn-Türen montiert, um den Zulauf zu kontrollieren. Unglaublich disziplinierte Fahrgäste stellen sich in Reihen vor den Zugtüren an, drängeln nicht und rennen nicht zur U-Bahn, da die nächste ja gleich kommt. Man weiß, dass die Türen selbst dann schließen, wenn ein Hindernis im Wege ist. Diese Disziplin ermöglicht eine kurze Standzeit im Bahnhof und damit die präzise Einhaltung der Fahr­pläne. Es erklärt sich von selbst, dass der disziplinierte Tokioter in der U-Bahn keinen Müll oder Kaugummireste hinterlässt.
Auf den 13 U-Bahn-Linien gelangen durchschnitt­lich 8,5 Millionen Fahrgäste pro Tag in und durch die Stadt und das Umland. An den olympischen Austragungsstätten ist die nächste U-Bahn- oder Zugstation in der Regel nicht weit entfernt.

Olympisches Dorf

Die Hauptakteure, die aktiven Sportler, werden auch im Mittelpunkt der Sportstätten untergebracht. Das auf einer künstlichen Insel in der Tokio Bay angelegte Olympische Dorf liegt genau auf dem Schnittpunkt der Tokio Bay Zone und der Heritage Zone.

Heritage Zone

Die sogenannte Heritage Zone (zu dt.: Erbe) umfasst tatsächlich das Vermächtnis der Spiele von 1964. So werden drei der damaligen Wettkampfstätten in dieser Zone für die Nutzung 2020 modernisiert, das Olym­pia­stadion sogar abgerissen und neu ge­baut. Außerdem finden Handball, Tischten­nis, Judo, Karate, Gewichtheben, Boxen so­wie die Reitwett­bewerbe und der Moderne Fünfkampf in der Heritage Zone statt, die auch den alten Olympiapark umfasst, der allerdings nicht in die Spiele 2020 eingebunden wird.

Tokyo Bay Zone

Die sogenannte Heritage Zone (zu dt.: Erbe) umfasst tatsächlich das Vermächtnis der Spiele von 1964. So werden drei der damaligen Wettkampfstätten in dieser Zone für die Nutzung 2020 modernisiert, das Olym­pia­stadion sogar abgerissen und neu ge­baut. Außerdem finden Handball, Tischten­nis, Judo, Karate, Gewichtheben, Boxen so­wie die Reitwett­bewerbe und der Moderne Fünfkampf in der Heritage Zone statt, die auch den alten Olympiapark umfasst, der allerdings nicht in die Spiele 2020 eingebunden wird.

Fussball Landesweit

Traditionell wird der Großteil des olympischen Fußball­turniers landesweit ausgetragen. In allen fünf japanischen Stadien wurden 2002 WM-Spiele ausgetragen: im Sap­poro Dome sowie in Miyagi, Kashi­ma, Saitama und in der Tokioter Nachbar­stadt Yokohama, in der 2002 das Finale Brasilien gegen Deutschland (2:0) stattfand. Vietentours bietet aber nur Rei­sepakete in­nerhalb des Raumes Tokio/Yokohama an.

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