Badminton

Badminton

Vermutungen zufolge liegt der Beginn des Sports bereits mehr als 2.000 Jahre zurück und ist in die Zeit der Inkas und Azteken einzuordnen. Seine Premiere als olympische Sportart feierte das Rückschlagspiel mit Schläger und Shuttlecock (umgangssprachlich: Federball) aber erst 1992 in Barcelona. Bei den Spielen 1972 und 1988 war Badminton Demonstrationssportart.

Der Geschwindigkeitsrekord im Badminton liegt bei fast 500 Stundenkilometern, allerdings bremst der Federball kurz nach dem Treffpunkt stark ab. Für die fünf Disziplinen Damen- und Herreneinzel, Damen- und Herrendoppel als auch den Mixed-Wettbewerb ist somit Schnelligkeit und Fitness der Athleten unabdingbar. Die Ballwechsel faszinieren durch die Abfolge von Sprüngen, Läufen und Schlägen, die durch ständige Variationen in Tempo, Schlaghärte und das Spiel am Netz gekennzeichnet sind. So wird das für den Anfänger relativ leicht zu erlernende Spiel in Perfektion zu einem Genuss. Bei den vergangenen Olympischen Spielen sorgte der Badminton-Sport für ausverkaufte Hallen.